Leistungen
rund um's Herz
Diagnostik, Therapie
& Vorsorge

Unsere Leistungen

Wir sind u.a. eine anerkannte Schwerpunktpraxis für Herzinsuffizienz (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Dr. Kretschmer verfügt zudem über eine Spezialisierung auf Hypertensiologie (Deutsche Hochdruckliga, DHL), die wir ebenfalls in unserer Praxis behandeln.

Neben umfangreichen Leistungen aus dem Katalog der Gesetzlichen Krankenversicherung runden wir unser medizinisches Angebot mit Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) der Vorsorge- und Service-Medizin ab. Diese Leistungen sind medizinisch empfehlenswert, werden jedoch nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen getragen. Gerne beraten wir Sie, welche IGeL-Leistungen für Sie sinnvoll sind.

Gefäßcheck (IGeL-Leistung)

Unser Gefäßcheck als Individuelle Gesundheitsleistung: Darstellung der hirnversorgenden Arterien und automatisierter Knöchel-Arm-Index zur Überprüfung einer möglichen Durchblutungsstörung der Beine. Die Untersuchungen können auch unabhängig voneinander durchgeführt werden. Sprechen Sie uns an - gern beraten wir Sie!

Linksherzkatheter

Unter invasiver Kardiologie versteht man in aller Regel einen Eingriff mittels Kathetertechniken zur Darstellung der Herzkranzgefäße und des Herzmuskels. Der Eingriff erfolgt nach örtlicher Betäubung über rechte oder linke Unterarmarterie, ggf. aber auch über die rechte oder linke Leistenarterie. Der Katheter (Größe knapp 1,2 mm) wird unter Röntgenkontrolle bis zum Herzen geführt, die Herzkranzgefäße mit Kontrastmittel gefüllt und mit Röntgenstrahlung dargestellt. Dabei kann man sehr gut Verengungen oder Verschlüsse der Herzkranzarterien erkennen, eine Herzmuskelschwäche oder eine Klappenerkrankung genau quantifizieren. Weiterführende Informationen finden im Aufklärungsbogen „Linksherzkatheter“.

Rechtsherzkatheter

Hierbei wird der Katheter über eine große Vene, vorzugsweise in der rechten Leiste unter Röntgenkontrolle und Kontrolle der Druckwerte bis in die große Lungenarterien geführt. Diese Untersuchung ist bei Herzfehlern, einem schwachen Herzen, oder zur genaueren Quantifizierung eines sog. Shuntvitiums („Loch in der Herzscheidewand“) erforderlich und erfolgt parallel i.R. einer Linkskerzkatheter-Untersuchung.

PTCA, Stent und Ballon

Hierunter versteht man das Wiedereröffnen eines verengten bzw. verschlossenen Herzkranzgefäßes und das Einsetzen eines "Metallgitters" (Stent). Hierbei kommen i.d.R. nur noch medikamentenbeschichtete Stents zum Einsatz, die eine Wiederverengung weitgehend verhindern. Das Risiko der Kathetereingriffe ist gering und liegt bei unter 1%, etwas höher bei Aufdehnungen. Weiterführende Informationen finden im Aufklärungsbogen „Gefäßdehnung (PTCA)“.

Wir führen die interventionellen Eingriffe am Klinikum Schaumburg in enger Kooperation mit der kardiologischen Abteilung durch. Der Eingriff erfolgt in aller Regel ambulant, bei einer Aufdehnung ist allerdings eine stationäre Überwachung über 24 Stunden erforderlich.

EKG

Das EKG ist die Basisuntersuchung in der Kardiologie und zeichnet elektrische Potentialdifferenzen, die durch die Herztätigkeit hervorgerufen werden an der Körperoberfläche auf. Hierdurch kann man ältere aber auch akute Infarkte, eine Muskelverdickung und viele, teils spezielle Rhythmusstörungen erkennen.

Lungenfunktionsprüfung

Bei dieser Untersuchung wird das Lungenvolumen bei maximaler Einatmung (Vitalkapazität) und bei maximaler, schneller Ausatmung überprüft (Tifenau-Test). Wir wenden diese Untersuchung bei unklarer Atemnot, bzw. zur Einschätzung des Schweregrades bei chronischer Lungenerkrankung (obstruktive Atemwegserkrankung) an. Auch vor größeren Operationen sollte eine Lungenfunktion zur Risikoeinschätzung der Operation vorgenommen werden.

Langzeit-EKG

Diese Untersuchung zeichnet ein EKG kontinuierlich in der Regel über 24 Stunden auf. In speziellen Fällen ist eine Aufzeichnung auch über 72 Stunden bzw. 7 Tage möglich. Das Langzeit-EKG dient der Erkennung möglicher Herzrhythmusstörungen, die bislang nicht dokumentiert worden sind, oder der Therapiekontrolle bekannter Rhythmusstörungen.

ABI–Messung

Durch die gleichzeitige Messung des Blutdrucks an allen 4 Extremitäten kann der sogenannte ABI Wert (Ankle Brachial Index) ermittelt werden. Einfache Methode im Screening auf eine mögliche Durchblutungsstörung in den Beinen. Werte < 0,8 gelten als auffällig.

Langzeit-Blutdruckmessung

Diese Untersuchung misst, ähnlich wie das Langzeit-EKG, ambulant über 24 Stunden den Blutdruck in zuvor eingestellten Intervallen und protokolliert diese. Man erhält einen genauen Überblick über die Blutdruckregulation im Tagesverlauf. Dadurch lässt sich eine medikamentöse Therapie kontrollieren und ein erhöhter Blutdruck häufig überhaupt erst erkennen. Das Verfahren gilt als der "Gold-Standard" in der Behandlung und Diagnostik der arteriellen Hypertonie.

Belastungs-EKG (Ergometrie)

Während einer Ergometrie wird unter einer definierten und stufenweisen Steigerung der Belastung (normalerweise 25 Watt/ Minute) auf einem Fahrrad kontinuierlich ein EKG aufgezeichnet. Diese Untersuchung ist eine alte, gute evaluierte Basis-Untersuchung in der kardiologischen Praxis bei verschiedensten Fragestellungen.

Echokardiographie (Ultraschalluntersuchung des Herzens)

Die Ultraschalluntersuchung des Herzens ist die zentrale Untersuchung der kardiologischen Diagnostik in der Praxis. Ultraschallwellen werden zum Herzen gesandt und von dort reflektiert, wobei verschiedene Gewebe den Ultraschall unterschiedlich reflektieren und das typische Ultraschallbild entsteht. Die Untersuchung liefert sehr wichtige Informationen in der Erkennung und im Behandlungsverlauf von vielen Herzerkrankungen.

Transösophageale Echokardiografie ("Schluck-Echo")

Bei dieser Untersuchung wird eine Ultraschallsonde ähnlich einer Magenspiegelung in die Speiseröhre eingeführt. Durch die unmittelbare Nähe der Speiseröhre zum Herzen erhält man so sehr genaue Bilder in hoher Auflösung von Strukturen im Herzen, die sich der üblichen Untersuchung "von außen" häufig entziehen. Typische Indikationen für diese Untersuchung sind: V.a. entzündliche Herzklappenerkrankungen, Verdacht auf "Löcher" im Herzen (Septumdefekt), erweiterte Aorta, Herzklappenfehler, oder auch nach einem Schlaganfall. Einzelheiten zu der Untersuchung finden Sie im Downloadbereich unter Aufklärungsbogen „Schluckecho“.

Stressechokardiografie (Belastungsultraschall)

Bei dieser Methode wird eine Ultraschalluntersuchung des Herzens während einer fahrradergometrischen, bzw. medikamentösen Belastung (dynamische, bzw. pharmakologische Stressechokardiographie) durchgeführt. Durch einen simultanen Vergleich einzelner Bildsequenzen können mögliche Verengungen der Kranzgefäße erkannt werden und ggf. auch Herzklappenfehler in ihrem Schweregrad besser bestimmt werden. Die Genauigkeit dieser Methode ist mit der Myokardszintigrafie oder der MRT Belastungsuntersuchung zu vergleichen und hat in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen.

Carotis-Doppler- u. Duplexsonografie der Carotiden (Ultraschall Halsgefäße)

Bei dieser Ultraschallmethode werden die Gefäßwände der hirnversorgenden Arterien dargestellt und mögliche Gefäßverkalkungen können sehr genau erkannt werden, wodurch sich das Herz-Kreislauf-Risiko im Einzelfall sehr viel genauer abschätzen lässt. Durch die Kombination mit der Duplexsonografie kann der Schweregrad einer Einengung (Stenose) exakt bestimmt werden. Auf Wunsch (und ohne Vorerkrankungen) kann diese Untersuchung als IGEL Leistung durchgeführt werden. Über Einzelheiten beraten wir Sie gerne.

Duplex-Sonografie der Beinarterien und der Nierenarterien

Das Prinzip dieser Untersuchung ist das gleiche wie in der vorbeschriebenen Untersuchung der Carotis-Doppler Untersuchung. Es werden per Ultraschall Stenosen oder Verschlüsse der Beinarterien oder der großen Gefäße des Bauchraumes (abdominelle Gefäße) dargestellt. Die Untersuchung kommt bei Durchblutungsstörungen der Beine zur Anwendung, bzw. bei einem schlecht einzustellendem Hochdruck.

Schrittmacherkontrollen / Defibrillatorkontrollen / Eventrekorderabfrage

In der modernen "Elektrotherapie" des Herzens werden Schrittmacher implantiert, die bei einem zu langsamen Pulsschlag das Herz niedrigenergetisch stimulieren und das Herz so "im Takt" halten. Bei der Defibrillatortherapie kann das implantierte Gerät im Notfall einen Elektroschock abgeben und so leben lebensbedrohliche Rhythmusstörungen beenden, die bei machen Patienten auftreten können. Eventrekorder zeichnen lediglich Rhythmusstörungen auf, sind keine Schrittmacher.

Wir kontrollieren in der Praxis Schrittmacher- und Defibrillatoraggregate incl. biventrikulärer Systeme folgender Firmen: Biotronik, Medtronic, Vitatron, Boston-Scientific (ehemals CPI-Guidant), Abbott/St. Jude Medical (SJM).
Es wird in jedem Fall empfohlen, vor der Erstkontrolle eines Gerätes Kontakt mit der Praxis aufzunehmen. Die Kontrolle eine Eventrekorders kann derzeit nur als IGEL Leistung erfolgen bei fehlender Abrechnungsmöglichkeit über die GKV.

Kooperationspartner

  • Deutsche Herzstiftung
  • Assmann Stiftung für Prävention
  • Herz- und Diabeteszentrum NRW
  • Schüchtermann-Klinik Bad Rothenfelde
  • Medizinische Hochschule Hannover
  • Bundesverband Niedergelassener Kardiologen e. V.
  • AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG